Hellebore Day in Bosvigo Garden

On Sat 23rd of Feb, 10am till 4.30pm, Spring garden open, hundreds of flowering Hellebores for sale, food served all day in historic 18th cent. kitchen beside roaring log fire. There will be a very posh Tombola in aide of the charity Shelterbox in memory of the owners daughter Hannah who died in the boxing day Tsunami.

www.bosvigo.com

Advertisements

Bella Italia/Liguria

„Italien, das Land wo die Zitronen blühn.“

Genova

Sobald ich in Genua in die Stadt komme, duftet es herrlich. Der Duft Italiens. Früher dachte ich, es sei der Jasmin, jetzt weiß ich, das es die Blüten der Zitronen und Orangen sind. Zumindest in Genua ist es so. Die Stadt besitzt außer dem großen Hafen eine schöne Altstadt, mit engen Gassen, in denen sogar ich mich einmal verlaufe.

An der Via Garibaldi reihen sich zahlreiche Palazzi aneinander, u.a. der Palazzo Bianco, der Palazzo Rosso und der Palazzo Doria-Tursi, der heute das Rathaus beherbergt.

Etwas abseits liegt der Palazzo del Principe, den Andrea Doria errichten ließ. Er ist mit dekorativen Fresken und wunderschönen, antiken Zimmerdecken ausgestattet. Richtig toller Shabby Chic. Nach der Besichtigung ärgere ich mich, dass ich nicht doch die € 6,– bezahlt habe, um innen zu fotografieren.

Varazze

Im Keller meiner Eltern fand ich einen alten Prospekt von einem Ort in der Nähe von Genua. Nachdem ich schon hier bin, fahre ich die halbe Stunde mit der Bahn nach Varazze. Die Ortschaft hat sich in den mehr als 50 Jahren nicht sehr stark verändert.

Ligurische Küste

Nach Genua fahre ich die ligurische Küste hinunter. Dort gefällt mir Camogli mit seinen bunt bemalten Häusern und seinem beschaulichen Hafenbecken am besten.

Portofino

besticht durch seine versteckte Lage. Erst wenn man mit dem Schiff in das natürliche Hafenbecken einfährt, bekommt man das Städtchen zu sehen. Und durch seine Preise. Billigste Pizza € 12,– .

Santa Margherita Ligure

Cinque Terre

Portovenere und die Cinque Terre finde ich auch ganz nett, allerdings hinkt die Küste für mich hinter der von Amalfi her. Die fünf Orte kleben zwar auch an den Felsen über dem Meer. Am besten sieht man das vom Schiff aus, wenn man die Küste entlang fährt. Die Ortschaften selbst finde ich jedoch nicht so interessant, die Häuser sind modern und schmucklos. Und noch mehr mit Touristen überlaufen. Aber vielleicht sind ja nur die Orte zu klein. Dafür gibt es in Corniglia das beste Tiramisu, das ich bis jetzt in Italien gegessen habe.

Exotic Vienna

If you live in Vienna you haven’t to travel because you have the whole world here. Russia, Japan, the Orient and so on.

The Russian Church

P1120522

Near the Russian embassy in Vienna there is a Russian Orthodox church. Its onion domes are golden and glitter wunderful when the sun is shining. The church was built between 1893 – 99 with a big donation of Tsar Alexander III. Between 2003 – 2008 there was a general renovation of the cathedral. During this renovation the inside space who was bare before was painted in a traditional Byzantine style.

Jauresgasse 2, 1030 Vienna

Opening hours: daily from 10 a.m. – 2 p.m., Saturday from 10 a.m.– 5 p.m.

Greek Orthodox Church

P1120091

The current building is a Byzantine Revival re-design of the former church by neo-classic architect Theophil Hansen. The cathedrale was inaugurated in 1858. The front of the building features two-tone brickwork and gilded archways.

Opening hours: Tu – Fr 10 a.m. – 3 p.m., Sa 10 a.m. – 1 p.m.

Fleischmarkt 13, 1010 Vienna

Zacherlfabrik

The entrepreneur Zacherl produced a powder against insects. From dried blossoms. The plant for them came from Persia. Therefore he let build his fabric in an architecture that reflected this commercial connection.

It is not open for visitors.

Nußwaldgasse 14, 1090 Vienna

Arsenal

The Arsenal was built between 1848 – 1856 originally as a military complex.

One representative building was added to accommodate the Museum of Military History, the first museum in the city. It is the most distinguished building group of Romantic historism in Vienna and had been constructed in styles range from Byzantine, Hispano-Moorish to Neo-Gothic.

Some of the murder tools (the guns) in front of the museum have nice emblems and odd fish.

Museum of Military History opening hours: Every day from 9 a.m. – 5 p.m.
Closing days: 1 January, Easter Sunday, 1 May, 1 November, 25. and 31 December

1030 Vienna, Arsenal Object 1A

 

Wanzen

Wir haben derzeit eine Wanzenplage! Wahrscheinlich ist es den Tierchen draussen schon zu kalt, denn sie drängen alle in die warme Stube. Obwohl Wanzen nicht gefährlich sind, muss ich sie trotzdem nicht in der Wohnung haben. Mache ich das Fenster auf, um eine hinaus zu werfen, kommen zwei herein.

Ist dann abends doch noch eine Wanze im Zimmer, kann es schon sein, dass sie, wenn ich das Licht einschalte, um dem hell erleuchteten Luster herumfliegt. Mit lautem Gebrumm und ausgestreckten, langen Beinchen.

Eine haarige Angelegenheit

Blogbild

Vom Bikini in den Wintermantel. Freitags vor einer Woche lag ich noch im Bikini in der Sonne, montags hatte ich schon einen leichten Wintermantel an. Temperatur am Morgen 8 ° , starker Wind und Wolken. Da freut man sich, wenn wieder die Sonne scheint und zu einer Wanderung einlädt. Bei der ich einige haarige Angelegenheiten

und auch Stacheliges entdeckte.

Natürlich dürfen bei einer Wanderung vorbei an Weingärten die bunten Blätter nicht fehlen.

 

 

 

 

Socken

Blogbild Socken

„Wollsocken? Ist es da jetzt nicht noch ein bisschen warm dafür?“ wirst du dich vielleicht fragen. Aber erstens brauchst du Zeit für’s Stricken und zweitens sind diese Socken auch an kühlen Sommerabenden sehr angenehm zu tragen. Ich trage sie dann lieber als Baumwollsocken, weil sie atmungsaktiver sind.

Aus meiner Kindheit konnte ich mich nur an diese dicken, kratzigen Socken erinnern, die ich immer in den Bergschuhen an hatte. Daher hätte ich mir nie gedacht, dass ich einmal selbst Socken stricken würde. Aber vor einigen Jahren fiel mir ein Sockenwolle-Wollknäuel in die Hände. Es war soooo schön bunt und fühlte sich eigentlich recht weich an.

Nach meinem ersten Paar „Selbstgestrickter“ war ich begeistert und strickte weiter. Zunächst mit buntgemischten Knäueln. Dann begann ich mit Mustern. Nach alten Vorlagen aus dem Baltikum,

mit Kombinationen

und eigenen Entwürfen. In jedem Entwurf stecken viele Arbeitsstunden. Ich zeichne. Gefällt mir das Muster noch nicht, beginne ich erneut zu zeichnen. Und zu rechnen. Schließlich muss es auch zu der Maschenanzahl der jeweiligen Socken passen.

St. Petersburg

Blogbild

Um ein Visum zu bekommen, benötige ich von meiner Unterkunft eine Bestätigung für die Buchung in St. Petersburg und zusätzlich eine Einladung. Die Beschaffung an der Botschaft in Wien ist bereits etwas abenteuerlich. Vor dem Gebäude steht eine Traube von Menschen. Sie sprechen alle Russisch. Gott sei Dank sieht eine Frau meinen verzweifelten Blick und erklärt mir auf Deutsch, wie das System hier funktioniert.

 

Busfahrt nach St. Petersburg

Ich bekomme mein Visum und einige Monate später sitze ich im Bus von Tallinn nach St. Petersburg. Der Busfahrer spricht kein Englisch, nur eine baltische Sprache und Russisch. Und so verstehe ich an der Grenze nicht, was ich tun soll und was jetzt passiert. Ich schaue mal und mache dann, was alle machen. Das Gepäck aus dem Bus nehmen und durch die Grenzstation gehen.

Ohne einen Rubel

in der Tasche komme ich in St. Petersburg an. Laut Reiseführer soll es am Busbahnhof eine Wechselstube geben. Wie sich jedoch herausstellt, wurde diese schon vor längerer Zeit geschlossen.

Das Büro der Buslinie ist Gott sei Dank noch da, wo es sein soll. Mein Visum ist exakt für die Zeit meines geplanten Aufenthaltes ausgestellt. Für die Rückfahrt habe ich bereits ein Busticket, mit dem ich allerdings erst um zwei Uhr morgens an der Grenze wäre. Mit einem abgelaufenem Visum. Aus diesem Grund möchte ich mein Ticket umtauschen. Das ist möglich. Der Herr am Schalter ist auch so nett und tauscht mir ausnahmsweise zehn Euro um, damit ich mit der U-Bahn zum Hotel fahren kann.

MINOLTA DIGITAL CAMERA

Herbergssuche

Ich bin an der richtigen Adresse, aber ich finde das Hotel nicht! Das Haus ist groß, es gibt mehrere Innenhöfe und Stiegen. Ich suche und suche, frage in den umliegenden Geschäften. Meist versteht man mich gar nicht. Mir rinnt der Schweiß runter und der Tramperrucksack (12 – 14 kg) auf meinem Rücken wird immer schwerer. Ein Mann ist so nett und (sucht mit mir) hilft mir bei der Suche, da entdecke ich plötzlich ein kleines Schild an der Hauswand, das meine Unterkunft anzeigt. Es ist eine Pension im 4. Stock. Ein uralter Lift (das der überhaupt noch fährt, liegt wohl an der ausländischen Marke) bringt mich dort hin.

Nächste Überraschung: auch hier spricht man nur Russisch. Dass sie gleich die ganze Bezahlung von mir wollen, verstehe ich aber trotzdem. Als ich duschen möchte, funktioniert die auch nicht. Zum Glück gibt es eine Zweigstelle, in der Frau Englisch spricht und so haben wir einen telefonischen Joker eh Dolmetscher.

Der Rubel rollt

Die letzte Hürde, bevor meine Rubel in St. Petersburg rollen, ist der Bankomat. Der Beginn ist vielversprechend. Ich kann mir Englisch auswählen, gebe noch den Code ein, doch dann wird’s wieder Russisch. Auf Vermutung tippe ich den Betrag ein und bekomme diesen auch ausbezahlt. Und die Rubel rollen schnell. Vor allem, wenn man im 1. Stock der Buchhandlung Dom Knigi im Café (Kaфe) sitzt. Dafür hat man dort einen tollen Ausblick auf den Newskij Prospekt und die Kathedrale.

St. Petersburg

selbst ist huge (würde der Engländer sagen). Ich laufe jeden Tag etliche Kilometer. Entlang an Kanälen, vorbei an und in Palästen sowie Kirchen. Alleine in der Eremitage könnte man Wochen verbringen. Nach einiger Zeit sehe ich mir hauptsächlich die Säle und deren Innenausstattung an, um überhaupt durch alle aneinander gebauten Gebäude (Große und Neue Eremitage, Winterpalast und Theater) zu kommen.

MINOLTA DIGITAL CAMERA

Die anderen Zarenpaläste

sind ebenfalls riesig. Mit dem Tragflügelboot, wie es sich für Touristen gehört, fahre ich nach Peterhof.

Mit dem Regionalzug, wie es die Einheimischen machen, nach Puschkin (damit ist der Ort gemeint, nicht der Dichter) um mir Zarskoje Selo, den Katharinenpalast anzusehen. Der Zug ist komplett voll. Es dampft so, dass die Fenster alle angelaufen sind. Ohne Nachfragen und Unterstützung meiner Sitznachbaren komme ich wohl nicht ans richtige Ziel.

Panorama.jpg

Total voll sind auch die Stadtbusse. Um so glücklicher bin ich, als ich einen freien Platz entdecke. Meine Freude währt allerdings nur kurz. Kaum sitze ich, werde ich von einer älteren Frau energisch angesprochen. Ich stehe auf. Nach einigen Minuten und als ich den Zettel an der Fensterscheibe entdecke, verstehe ich, dass es sich bei der Dame um die Schaffnerin des Busses handelt, die dort ihren Platz hat.

MINOLTA DIGITAL CAMERA

Anmerkungen: Die Menschen auf der Straße sprachen teilweise besser Englisch als die Dame bei der Touristeninformation. Bei den Sehenswürdigkeiten war alles nur in Russisch angeschrieben, außer bei den Preisen stand : adult und children. Die Straßennamen und die Stationen in der U-Bahn waren auch in unserer Schrift angeschrieben. Allerdings war ich bereits 2012 dort. Seit dem hat sich ja vielleicht manches geändert.

MINOLTA DIGITAL CAMERA

Diese Diashow benötigt JavaScript.