Vienna – architecture of the 21. century -Part 1

Umfangreiche Bauarbeiten wurden in Wien in den letzten Jahrzehnten durchgeführt. Die Bevölkerung wächst und so entstehen nicht nur einzelne Gebäude sondern sogar komplett neue Stadtteile.

Extensive construction works were made in Vienna in the last decades. The population is growing and so not only separate buildings but completely new quarters are errected.

Teilweise am Rande von Wien aber auch im innerstädtischen Bereich auf freien Flächen von alten oder umgebauten Bahnhöfen. So wurde etwa der alte Südbahnhof abgerissen und etwas verlegt zum heutigen Hauptbahnhof.

Some in the suburbs of Vienna others inside the city on empty places for example in the area of former train stations. Instead of the old South/East Station the new Main Station for the railway were built.

Auf dem rund 25 Hektar großen frei gewordenen Areal wurden zahlreiche Wohn- und Bürogebäude errichtet. Das sogenannte Quartier Belvedere war geboren.

The new station is smaller. On the gotten area of almost 25.000 m² many office and residential buildings were erected in the last years. The „Quartier Belvedere“ was born.

Quartier Belvedere

Der ehemalige Süd- und Ostbahnhof, so wie ich ihn noch kannte aus den Jahren 1956 – 1961, wurde 2010 abgerissen.

The old South/East train station as I know it was built in the years 1956 – 1961 were demolished in 2010.

Die beiden Kopfbahnhöfe wurden durch den heutigen Hauptbahnhof, der ein Durchgangsbahnhof ist, ersetzt. Das neue Gebäude wurde auch ein Stück weit versetzt gebaut.

This both were dead-end stations. The building of the new Main Station of Vienna was relocated a little bit and the station is now a through station.

Auf dem frei gewordenen Gelände entstand das Quartier Belvedere, benannt nach dem nahe gelegenen Barockschloss „Belvedere“ des Prinz Eugen von Savoyen. Auf einer Fläche von rund 25.000 m² wurden die Glaspaläste von Banken, Immobilienfirmen und ein Hotel hochgezogen. Das Viertel sollte „das Tor zur Stadt werden und drei Bezirke zusammenwachsen lassen.“

Therefore a big terrain was free and a new quarter was built. The „Quartier Belevedere“ was born named after the Baroque palace of Prince Eugene of Savoy. On an area of almost 25.000 m² many „palaces of glass“ from banks, estate agencies and a hotel were built. The quarter should be „the gate to the city and three districts should grow together.“

Gold and Silver

Sonnwendviertel

Südlich des Hauptbahnhofes entstand das etwa 34.000 m² große Sonnwendviertel, das zum großen Teil Wohnhäuser und wie ich gesehen habe, auch einige Hotels und Studentenappartements beherbergt.

South of the Main Station on a ground of 34.000 m² the Sonnwendviertel was designed. Most of the buildings are residential houses but I saw also hotels and studentapartements.

Leaning Tower of Pisa or Tower of Babel?

Das richtige für Eisenbahnfans. Statt auf eine kleine Modelleisenbahn zu sehen, hat man hier richtig großen Bahnhof. Nur die Züge fahren wohl nicht immer so, wie man das selbst gerne hätte.

Living for fans of the railway. Instead of a small model railway you have a real big station. Only the directions and destinations of the trains are not up to you.

Stelzenhäuser/Stilt houses

Für eine etwaige Überschwemmung gebaut? Obwohl es weit und breit kein Gewässer gibt. Naja, man kann ja nie wissen.

Built for a flood? altough no water is near. But you can’t know.

Die Fotografin vor dem/ infront of the „21er Haus“=Belvedere 21

Uno City – Winterspaziergang

Eigentlich wollte ich Enten füttern. Aber die sind wohl irgendwo im Warmen gesessen, während ich bei – 1° am Kaiserwasser spazieren ging. Bei grauem Himmel und leichtem Schneefall.

Das Wasser war bereits zugefroren

und die Uno City spiegelte sich auf der Eisfläche.

Statt der Enten freuten sich dann die Möwen über eine Abwechslung auf ihrem Speiseplan.

Usbekistan – Part 4

Khiva

ist auch sehr übersichtlich, zumindest das, was man sich als Tourist ansieht.

is also clearly arranged at least the things they are interesting for tourists.

Sehr schön ist der Tosh-Hovli Palast. Der Innenhof ist mit blauen Mosaiken und bemalten Holzdecken versehen. Leider befinden sich die prachtvollen mit geschnitzten Holzsäulen geschmückten Nischen vormittags im Schatten.

Very beautiful is the Tosh-Hovli Palace. The buildings inside are covered with blue tiles and carved painted ceilings. Unfortunately, the alcoves with gorgeous carved pillars are in the shadow in the morning.

Kulinarisch ist Usbekistan nicht gerade ein Highlight. Fleisch, Fleisch, Fleisch. Meist gegrillt, öfter nur medium. Beilagen sind selten, eher nur Salat und Brot. Im Café Kheivak esse ich dass erste Mal wirklich gut, nur leider hat die Küche am nächsten Tag geschlossen.

Culinary is Usbekistan not really a highlight. Meat, meat, meat, mostly grilled, often only medium. Side dishes like rice ore French fries are rare. You get salad and bread. The first time I eat very well is in Café Kheivak. Unfortunately, the next day the kitchen is closed.

Am letzten Abend in Khiva sitze ich im Restaurant „Terrassa“ auf der unteren Terrasse und genieße einen wunderschönen Sonnenuntergang. Der Kellner spricht ausgezeichnet Deutsch.

In the last evening I sit in the restaurant „Terrassa“ on the first terrace seeing an amazing sun set. The waiter speaks perfectly German.

Am Rückflug nach Taschkent lese ich in der Airlinezeitung, dass es eine tolle Ballettaufführung geben soll. Die Karten wären spottbillig, nur leider ist die Vorstellung einen Tag zu spät. Da bin ich schon auf dem Weg nach Teheran.

On the flight back to Tashkent I read in the airlines magazine that in the theater should be a great performance of the Uzbek ballet. The tickets were very cheap but the show is one day to late. I’m already on the way to Teheran.

Ich reise zwei Wochen durch Usbekistan, bevor ich drei Wochen im Iran Iran – Part ١ unterwegs bin. Usbekistan ist ein günstiges Reiseziel. Die Guesthouses habe ich im Internet vorgebucht, das erste in Taschkent hat mir die Bahnkarten besorgt. Alleine reisen als Frau kein Problem, im Gegenteil, hier gibt es noch Gentlemen. Im Zug wurde mir jedes Mal der Koffer von einem freundlichen Herren auf die Gepäckablage gehievt. Kulinarisch ist Usbekistan, wie schon erwähnt, nicht gerade der Hit. (Eingefleischte) Vegetarier tun sich hier wohl noch schwerer. Dafür entschädigt die Architektur. Mosaiken, Fliesen, Muster!

I travel two weeks in Usbekistan before I go three weeks to Iran Iran – Part ١. Usbekistan is a very cheap destination. I booked the guesthouses in advance via internet. The first guesthouse in Tashkent organised the traintickets for me. Allone as a woman, no problem! Here are the last gentlemen. They always helped me with my luggage in the train. As I already mentioned the food is not very well. Difficult for vegetarians. But the architecture is stunning, rich tilework, tessellations and patterns!

See also Usbekistan – Part I Usbekistan – Part 2 Buchara – Part 3

Buchara – Part 3

Wie es sich für die Seidenstraße gehört, wohne ich hier in einer Karawanserei. Statt der Kamele stehen Tische im Hof und mein Zimmer besitzt ein modernes Badezimmer mit großer Badewanne. Das Frühstück wird im Freien serviert. Da es hier morgens sehr kalt ist, habe ich dafür drei Schichten angezogen. Um 9/9:30 Uhr in der Sonne ist es dann schon sehr warm.

As it was usual in former times on the Silk Road I stay in a caravanserai. Instead of camels there are tables in the courtyard and my room has a modern bathroom with a big tub. The breakfast is served outside. The mornings are very cold here so I wear three layers of clothes. At 9/9:30 a.m. The sun is already very warm.

In Buchara gibt es eine Art Fußgängerzone an der sich fast alle Sights befinden. Zwischen den Moscheen und Koranschulen schlendert man durch überdachte Basare, auf denen man viiiiiiel einkaufen könnte. Ikatstoffe, Teppiche, schöne Handarbeiten, Kleidung, Kappen, …..

In Bukhara there is a pedestrian zone where almost every sights are located. Between them you find two covered bazaars with many many things to buy. Ikat fabric, carpets, beautiful handicraft, textiles, skullcaps, ….

Ein kleines Stück nach der Fußgängerzone steht die „Burg“ mit einer spektakulären Mauer. Gegenüber am selben Platz befindet sich die Bolo-Hauz Moschee und etwas abseits zwei weitere Koranschulen (Madrasas).

After the pedestrian zone you find the Ark a fortress with a mighty wall. On the other side of the square is the Bolo-Hauz Mosque and a little bit further there are two more madrasas.

Ich gehe noch weiter in den Samani Park zum Ismail Samani Mausoleum, dem ältesten muslimischen Bauwerk der Stadt, architektonisch sehr interessant. Aus dem Riesenrad des Vergnügungsparks mache ich noch ein paar „Luftaufnahmen“.

I also go to the Samani Park to the Ismail Samani Mausoleum, the oldest Muslim monument in the town. Its architecture is very interesting. On the big wheel of the pleasure ground I take some „aerial photographs“.

Neben der Ulugbekmadrasa entdecke ich ein Café mit Apfeltorte! Ich bin vier Tage in Buchara, was fast ein bisschen zu lange ist. Dafür kann ich jeden Nachmittag gemütlich auf der Terrasse meines Lieblingscafés sitzen und die Aussicht auf die wundervollen, pastellfarbenen Muster im Iwan der Abdul Aziz Khan Madrasa genießen. Bei Apfeltorte und Espresso versteht sich.

Next to the Ulugbek Madrasa I find a café with apple pie! I stay four days in Bukhara so I have plenty of time to sit on the cafés terrace and enjoy the view on the wonderful pastel-coloured design inside the iwan of the Abdul Aziz Khan Madrasa. With espresso and apple pie, of course.

Ulugbek Medressa
Abdul Aziz Khan Medressa
Kalon Minaret
Mir-i-Arab Medressa

Mit dem Zug geht es weiter nach Khiva. 5 ½ Stunden dauert die Fahrt vorbei an Baumwollfeldern und durch die usbekische Steppe. Obwohl Usbekistan unter den größten Baumwollproduzenten ist, sind die Damen meist in Polyester gekleidet. Die Herren tragen steife Kappen, wobei es mich wundert, wie sie diese am Kopf behalten.

I go by train forward to Khiva. The trip lasts more than five hours. I see cottonfields and the Uzbek steppe. Although Usbekistan is on of the biggest producer of cotton, the ladies wear polyester. The gents wear inflexible/firm scullcaps. I wonder how the caps keep on there heads.

See also Usbekistan – Part I Usbekistan – Part 2

Usbekistan – Part 2

Samarkand

Ich fahre mit dem Zug von Taschkent nach Samarkand. Das erste Mal in meinem Leben erster Klasse, hier kann ich mir das leisten. Im Abteil sind drei Plätze, ich bin alleine. Tee wird serviert.

I go by train from Tashkent to Samarkand. The first time in my life first classe because in Usbekistan I can afford it. The cabin has three seats and I’m allone. You get tea.

Vom Bahnhof ist es wieder eine weite Strecke bis ins Stadtzentrum, noch dazu hat der Fahrer Mühe, mein Guesthouse in den verwinkelten Straßen der Altstadt zu finden.

Und endlich bin ich da! Ich stehe am Registan in Samarkand und komme aus dem Staunen nicht heraus. Farben, Fliesen und die Muster. Ich schaue, fotografiere und fotografiere. 211 Bilder! Das einzige, was mir nicht so gut gefällt, sind die weißen Platten im Zugangsbereich.

In Samarkand it is a long way too from the railway station to the city center. Especially as my driver has problems to find my guesthouse in the small streets of the old town.

And now I’m here! I’m standing on the Registan in Samarkand and looking at the gorgeous buildings. WOW! How fascinating. The colours, the tiles and the patterns/designs. I’m looking and take pictures and pictures. 211 of them! The one thing I don’t like are the white panels in the access area.

Am zweiten Tag besuche ich das Shah-i-Zinda, eine Straße mit Mausoleen, alle mit herrlichen Mosaiken. Die einzelnen Gräber stehen sehr eng beisammen, was das Fotografieren etwas erschwert.

On the second day I visit Shah-i-Zinda a stunning avenue of mausoleums each with beautiful tilework. The space between the tombs is very small that makes it difficult to take good pictures.

Auf dem Weg zur Bibi-Khanym Moschee mache ich einen Abstecher in den Siob Basar. Da es tagsüber sehr warm ist (geschätzte 35 ° im Oktober), kaufe ich mir dort ein leichtes Baumwollkleid in der für Usbekistan typischen Ikatfärbung.

On my way to the Bibi-Khanym Mosque I do a sidestep to the Siob Bazaar. As it is very warm during the days (I estimate 35 ° C. in October) I buy a thin cottondress made of typical Uzbek ikat fabric.

See also Usbekistan – Part I

Usbekistan – Part I

Schon mit 16/17 Jahren faszinierten mich die Bilder von den Gebäuden in Usbekistan, mit ihren bunten Mosaiken und tollen Mustern. Verheißungsvolle Namen wie Taschkent und Samarkand klangen nach Seidenstraße, Kamelkarawanen und Abenteuer. Es sollte fast vierzig Jahre dauern, bis mein Traum, selbst am Registan in Samarkand zu stehen, in Erfüllung ging.

As I was 16 or 17 years old I already found the pictures of the buildings in Uzbekistan with their rich tilework and the wunderful patterns fascinating. Names like Tashkent and Samarkand sounds after the Silk Road, camel caravans and adventure. It should last almost 40 years as my dream came true to stand by myself on the registan in Samarkand.

Taschkent/Tashkent

Platzmangel kennt man hier nicht. Die noch aus der Sowjetzeit stammenden Gebäude sind teilweise riesig, einige Straßen ebenso. Sie sind fünfspurig. In eine Fahrtrichtung! Für die andere Richtung gibt es nochmals fünf Spuren. Die Usbeken lieben weiße Autos, keine Ahnung warum.

Shortage of space they don’t know here. Many buildings of the Soviet era are huge, the streets too. They have five lanes, in one direction! In the other direction they have five too. The Uzbeks like white cars, I wonder why.

Obwohl ich mit der U-Bahn unterwegs bin, muss ich noch längere Strecken gehen. Die U-Bahn ist gut bewacht, die bekannteste Station ist wohl Kosmonavtiar. Dort gibt es Wandbilder über die Raumfahrt. Laut Reiseführer ist fotografieren in der U-Bahn verboten.

Though I go by underground I also have to go long distances. The metro is very safe because you find police in every station. I think the best known underground station is Kosmonavtiar where pictures of cosmonauts are on the walls. „Photography is strictly forbidden inside the stations“ says my guidebook.

Die Stadt an sich gefällt mir nicht besonders, nur die Hotspots mit den alten Moscheen und Koranschulen, sowie der Markt.

I don’t like the city very much only the old places with the mosques, madrasas and the market.

Das Museum für angewandte Kunst sollte man auch besuchen, schon wegen der wunderschönen Innenausstattung des Hauses mit Fliesen, Stuckarbeiten und bemalten Holzdecken.

I recommand to visit the Museum of Applied Art because it is hosted in an exquisite old house with tiles, plaster and painted wooden ceilings.

Lockdown

Naja, ich weiß nicht, wie es euch geht? Aber bei mir macht sich jetzt im zweiten Lockdown allmählich der Lagerkoller (neudeutsch Lockdownblues) breit.

Ständig in den eigenen vier Wänden oder täglich die zwei selben Runden spazieren gehen.

Den ganzen Tag Computerspielen (leider ist unser zweiter Computer gerade kaputt) oder Fernsehen (ich kenne inzwischen schon bei jedem Krimi den Täter und Sport oder Autos beim im Kreis fahren zuzuschauen ist nicht so meins). Stricken (wenn man schon viele Produkte hat, aber keine Abnehmer).

Mir ist zwar aufgefallen, dass ich noch einen Fensterpolster bräuchte, dazu fehlt mit aber die richtige Wolle in der richtigen Farbe. Ja, könnte man über Internet bestellen, aber ich gehe lieber zum Wollhändler meines Vertrauens. Der Handel vor Ort hat’s jetzt sowieso schwer. Geschäftsmiete und sonstige Kosten laufen ja weiter.

Den ganzen Tag Internetshoppen (muss ja nicht die Wolle sein). Nur was mache ich mit den vielen Sachen, wo ich jetzt schon viel zu viel Kram in der Wohnung habe. Schlafen und Essen. Macht auf die Dauer noch dicker. Cybermonday, Greenthursday, Blackfriday. Man könnte sich neue Namen ausdenken. Vielleicht nach dem Fernsehprogramm. Crimemonday (Inspector Barnaby) , Earltuesday (Adel in Österreich), … oder nach dem Speiseplan Dampfnudelmontag, Winterkartoffelknödeldienstag (nein, geht nicht, die Idee hatte schon jemand anderes für seine Bücher).

Ich könnte aber meditieren, zu Hause turnen oder die Wohnung komplett putzen (Weihnachts- statt Frühjahrsputz), Kekse backen (machen aber auch wieder dick)

puzzeln, sämtliche noch ungelesenen Bücher lesen, Gesellschaftsspiele spielen (allerdings bräuchte man dazu Gesellschaft), ja, die anderen Spiele, an die ihr jetzt denkt, kann man auch machen,

an meinem Gartenbuch weiterschreiben (ist im Moment bisschen der Wind draußen), oder „intelligente“ Blogberichte wie diesen schreiben.

Zeitung lesen oder besser nicht. Ich habe gerade die heutige Ausgabe vor mir liegen. Schlagzeile: „Dieser Lockdown ist – leider – noch lange nicht zu Ende.“

Und was macht ihr so????

Wintersonne

Du bist wia die Wintersun, die nur an manchn Tagen scheint.“ An diesem Liedertext ist etwas wahres dran.

Die letzten sonnigen Tage in Wien vor dem Lockdown nützte ich zum fotografieren. Eigentlich wollte ich einen Landschaftsgarten ablichten, der war aber leider großteils im Schatten. Außerdem konnte ich nicht wirklich viel „Landschaftsgarten“ erkennen, außer dem Tempel und ein paar Figuren.

Aber wie sagte schon Christian Hirschfeld, Philosophieprofessor über deutsche Landschaftsgärten:„Alles erscheint Natur, so geschickt ist die Kunst versteckt.“

Dafür gab es Bäume in wunderschönem Rostorange.

Bei meinem weiteren Spaziergang kam ich durch Weinberge. Gerade rechtzeitig vor dem Sonnenuntergang. Ein magisches Licht.

Im Rausch der Farben

Nach etlichen Socken

und Nadeln Nr. 2,5, bin ich nun auf Nadeln Nr. 8 umgestiegen.

Zuerst habe ich mein Filzwollelager inspiziert. Ich befand mich im Rausch der Farben.

Mh, die Farbe könnte ich mit der kombinieren.? Oh, was habe ich noch alles? Einige Ideen schnell hingekritzelt, dass ich sie nicht vergesse.

Nachdem ich alles durchgesehen habe, kristallisieren sich die ersten Farbkombinationen heraus. Teils Bewärtes, teils Neues.

Und trotz der vielen Knäuel, die ich noch habe, bräuchte ich natürlich auch noch andere Farben für meine Ideen.

So sieht es aus, wenn ich Filzschuhe mit Muster stricke. Bei 6 Knäuel kommt schon mal ein Durcheinander zustande. Nach etlichen Stunden Handarbeit kann sich das Produkt am Ende sehen lassen.

Herbstbalkon

Nachts und morgens sind die Temperaturen jetzt schon niedriger. Das lässt einige Pflanzen am Balkon so richtig aufblühen. Morgens finde ich Blüten der Trichterwinden über den ganzen Balkon verstreut.

Die Fuchsie mag es ebenfalls kühler und leuchtet rot, weiß.

Die Passionsblume fühlte sich im Sommer schon sehr wohl. Sie hängt wie eine Girlande quer über den Balkon und wächst und wächst. Neben den Blüten trägt sie nun runde „Früchte“.

Die Herbstfarben halten ebenfalls Einzug.

Und manchmal kommen interessante Besucher aus der Tierwelt. Zuerst erschrak ich, als etwas großes, schwarzes um die Ecke gekrochen kam. Dann holte ich meine Kamera und fotografierte. Der Hirschkäfer wollte dabei hoch hinaus.