Exotic Vienna II

Further exotic places in Vienna are

Vienna Peace Pagoda

Several chapters of the Lotus sutra mention that stupas and pagodas which are built over a holy relic of Buddha should be the right medium to spread Buddhism. The constuction of pagodas brings peace and create a peaceful and holy landscape around them.

Most Peace Pagodas built since World War II have been built under the guidance of Nichidatsu Fujii, a Buddhis monk from Japan and founder of the Nipponzan Myõhõji Buddhist Order as well as the Vienna Peace Pagoda. It was erected in 1983 as one of the earliest of these massive pagodas.

In the same year Buddhism was formally recognised as a religion by the Austrian authorities.

1020 Vienna, Hafenzufahrtstraße, getting there by U2 Handelskai and than by bus 79A or 79B

Setagayapark

is a Japanese garden. It was designed 1992 by landscape gardener Ken Nakajima. Twincity and cultural agreemenst have existed for many years between Vienna’s 19th district and Setagaya, a suburb of Tokyo. The park includes several elements of a Japanes garden like ponds, streams, a tea house, stone sculptures as well as a poem set in stone at the entrance to the garden. The planting is also typical with Japanese maple, cherry trees or azaleas.

Opening hours: from 1 April, Monday to Friday, 7am to 3pm. The park is locked during the winter months as from November.

1190 Vienna, Hohe Warte near Barawitzkagasse

The Theseus Temple

located in the Volksgarten Park was completed in 1821. Built in Neoclassical style as a small-scale replica of the Temple of Hephaestus in Athen it was originally designed to house Antonio Canova’s Theseus sculpture. This statue you find now in the Museum of Fine Arts.

Volksgarten is a public park in the first district of Vienna. The garden was a part of the Hofburg Palace.

Opening hours of the garden: 1st April to 31th October 6 a.m. – 10 p.m.

1st November to 31th March from 7a.m. – 5.30 p.m.

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Gut Ding braucht Weile

Bei dieser Weste trifft das auf jeden Fall zu. Vor ca. 5 Jahren habe ich die Wolle im Winterschlussverkauf erstanden. Die Idee war bereits da. Eine Jacke ür mich mit selbstentworfenen Mustern, angelehnt an die Muster orientalischer Teppiche. Dann blieb die Wolle ungefähr 4 Jahre und zahlreiche Strickprojekte dazwischen liegen.

Voriges Jahr begann ich endlich mit dem Stricken.

Währenddessen entwarf und zeichnete ich die Muster. Diese mussten ja der Maschenanzahl angepasst werden.

Die einzelnen Teile waren relativ schnell gestrickt.

Danach lagen sie wieder. Leider fanden sich keine Heinzelmännchen, die sie zusammengenäht hätten. Also machte ich das zu Beginn des Jahres schließlich selbst. Noch schnell während einer Episode von Rosamunde Pilcher den Kragen gestrickt. Knöpfe kaufen und annähen. Fertig!

Marokko

Zu Hause ist es der Wecker, hier reißt mich der Muezzin um 7 Uhr aus dem Schlaf. Mit „Allah e agba“ ruft er die Gläubigen zum Gebet. Und das ist sehr laut, vor allem wenn man, wie wir, direkt neben der Moschee wohnt.

Willkommen in Marokko, einem Märchen aus 1001 Nacht. Paläste,

Musée de Marrakech

Koranschulen

und Gärten habe ich mir traumhaft schön vorgestellt.

Wir sind im Dezember hier. Für mich ist Marokko jedoch eher ein Albtraum. Die ganze Reise hindurch ist mir fast immer kalt. Die Riads, in denen wir wohnen, sind wunderschön ausgestattet.

Was ihnen jedoch fehlt, ist eine richtige Heizung. Innen hat es geschätzte 15 °, wenn nicht weniger! Erwärmt wird der Raum nur durch kleine Heizstrahler, die Klimaanlage oder bestenfalls einem kleinen, elektrischen Heizkörper. Leider funktionieren diese nicht immer.

Lokale, in denen man abends sitzen und sich aufwärmen kann, gibt es auch nicht. Die Marokkaner selbst sitzen mit Mänteln und Winterjacken im Café, wo man auch heute noch vor allem Männer antrifft.

Erwärmend sind nur die Sonnenstrahlen am Nachmittag. Diese sind jedoch in den engen Gässchen der Medina, in denen man schon mal verloren gehen kann, eher selten.

Das Straßenlabyrinth der Altstadt stellt sogar für mich, die ich einen sehr guten Orientierungssinn habe, eine große Herausforderung dar. Vor allem, wenn man etwas bestimmtes sucht. Bei sechsmal Nachfragen wird man fünfmal in die falsche Richtung geschickt. Gefunden habe ich trotzdem fast alles.

Einkaufen dagegen wird einem leicht gemacht. Geschäfte, Geschäfte, Geschäfte, … Marokko ist ein einziger großer Souk.

Der Bahia-Palast in Marrakech und das Gebäude des Musée de Marrakech sind kleiner als die Al Hambra in Spanien. Sie wurden ja „nur“ von Beratern und Ministern des Sultans bewohnt. Das Interieur ist jedoch genauso prunkvoll. Fliesen, Mosaiken, Brunnen, …. bemalte Holzdecken. Sogar die Befestigungen der riesigen Holztüren sind kunstvoll ausgeführt.

Die großen Paläste werden noch vom König selbst bewohnt oder wurden, wie etwa der El-Badi in Marrakech, zerstört.

Die Koranschulen sind wunderschön und reich verziert, bestehen aber nur aus einem Innenhof.

Die vielen Dachterrassen, auf denen man angenehm sitzen und thé a la menth trinken kann, gefallen uns auch. Mittags lassen wir uns hier von der Sonne bescheinen und wärmen uns auf.

Die meisten Marokkaner sind sehr freundlich und die Händler sind nicht so aufdringlich, wie ich befürchtet hatte.

Aufgedrängt haben sich dagegen die Römer, deren Reich bis nach Marokko ging. Säulen und Mosaike aus dieser Zeit kann man in Volubilis sehen, das in der Nähe von Meknes liegt.

Zwischen den vier Königsstädten sind wir mit der Bahn unterwegs. Diese ist sehr gut beschriftet. Es gibt sogar Wagenstandsanzeiger. In Euro gerechnet ist der Preisunterschied nicht sehr groß, daher fahren wir Erster Klasse. Bequeme Polstersitze, 6 Personen im Abteil statt 8. Und hoffentlich ein hilfsbereiter Mann darunter, der einem hilft, den Koffer in die Gepäckablage zu stemmen.

Etwas außerhalb von Marrakech hat ein berühmter Österreicher, André Heller, seine Spuren hinterlassen. Der Anima-Garten wurde von ihm gestaltet. Er ist bequem mit einem Shuttlebus, der vom Parkplatz hinter der Koutoubia-Moschee abfährt, erreichbar.

Marokko an sich ist die Sehenswürdigkeit. Und die Wüste und die Kasbahs, die wir diesmal nicht besucht haben, würden mich natürlich schon noch reizen.

Neue Socken

Meine selbstgestrickten Socken sind kuschelig weich und angenehm warm. Daher trage ich sie immer und bin ständig am waschen. Da dachte ich mir, strickst du dir doch einfach noch welche.

Ich arbeite dabei immer mit vier Nadeln in Runden. Am liebsten stricke ich die Bumerangferse.Diese strickt man über die 1. und 4. Nadel der Runde.

  1. Reihe: alle Maschen rechts stricken, wenden.
  2. Reihe: Eine doppelte Masche arbeiten. Dafür wird der Faden vor die Arbeit gelegt, von rechts in die 1. Masche einstechen, dann Masche und Faden zusammen abheben. Den Faden dabei fest nach hinten ziehen. Die Masche wird dabei über die Nadel gezogen und liegt hinten. Die restlichen Maschen der 1. Nadel und die Maschen der 4. Nadel links stricken, wenden.
  3. Reihe: Eine doppelte Masche arbeiten, die restlichen Maschen der beiden Nadeln bis zur doppelte Masche rechts stricken, die doppelte Masche bleibt ungestrickt, wenden.
  4. Reihe: eine doppelte Masche arbeiten und wieder bis vor die doppelte Masche links stricken, wenden.

Die 3. und 4. Reihe wiederholen, bis nur mehr die Maschen des Mittelteils übrig sind. Die Maschen des Mittelteils richten sich nach Größe der Socken und den angeschlagenen Maschen. Sie können zwischen 8 und 12 Maschen variieren.

Jetzt werden 2 Runden über alle Nadeln gestrickt. Dabei werden die doppelten Maschen als eine Masche rechts abgestrickt. Dann die 2. Fersenhälfte stricken.

  1. Reihe: die Maschen des Mittelteils und die Masche danach rechts stricken, wenden.
  2. Reihe: eine doppelte Masche stricken, die restlichen Maschen des Mittelteils und die Masche danach links stricken, wenden
  3. Reihe: eine doppelte Masche arbeiten. Dann bis zur doppelten Masche stricken, diese wie beschrieben rechts stricken, dann die folgende Masche rechts stricken, wenden.
  4. Reihe: eine doppelte Masche stricken, links bis zur doppelten Masche stricken, diese links stricken, dann die folgende Masche links stricken.

Die 3. und 4. Reihe wiederholen, bis auch über die äußeren Maschen eine doppelte Masche gestrickt wurde. Nach der letzten Rückreihe wenden, noch eine doppelte Masche arbeiten, die restlichen Maschen der 4. rechts stricken. Danach geht es wieder in Runden weiter, dabei wird bei der 1. Nadel die doppelte Masche rechts wie beschrieben abgestrickt.

Ist der Socken groß genug, strickt man die Spitze, vernäht die Fäden und schon hat man neue Socken zum anziehen.

Bella Italia/Liguria

„Italien, das Land wo die Zitronen blühn.“

Genova

Sobald ich in Genua in die Stadt komme, duftet es herrlich. Der Duft Italiens. Früher dachte ich, es sei der Jasmin, jetzt weiß ich, das es die Blüten der Zitronen und Orangen sind. Zumindest in Genua ist es so. Die Stadt besitzt außer dem großen Hafen eine schöne Altstadt, mit engen Gassen, in denen sogar ich mich einmal verlaufe.

An der Via Garibaldi reihen sich zahlreiche Palazzi aneinander, u.a. der Palazzo Bianco, der Palazzo Rosso und der Palazzo Doria-Tursi, der heute das Rathaus beherbergt.

Etwas abseits liegt der Palazzo del Principe, den Andrea Doria errichten ließ. Er ist mit dekorativen Fresken und wunderschönen, antiken Zimmerdecken ausgestattet. Richtig toller Shabby Chic. Nach der Besichtigung ärgere ich mich, dass ich nicht doch die € 6,– bezahlt habe, um innen zu fotografieren.

Varazze

Im Keller meiner Eltern fand ich einen alten Prospekt von einem Ort in der Nähe von Genua. Nachdem ich schon hier bin, fahre ich die halbe Stunde mit der Bahn nach Varazze. Die Ortschaft hat sich in den mehr als 50 Jahren nicht sehr stark verändert.

Ligurische Küste

Nach Genua fahre ich die ligurische Küste hinunter. Dort gefällt mir Camogli mit seinen bunt bemalten Häusern und seinem beschaulichen Hafenbecken am besten.

Portofino

besticht durch seine versteckte Lage. Erst wenn man mit dem Schiff in das natürliche Hafenbecken einfährt, bekommt man das Städtchen zu sehen. Und durch seine Preise. Billigste Pizza € 12,– .

Santa Margherita Ligure

Cinque Terre

Portovenere und die Cinque Terre finde ich auch ganz nett, allerdings hinkt die Küste für mich hinter der von Amalfi her. Die fünf Orte kleben zwar auch an den Felsen über dem Meer. Am besten sieht man das vom Schiff aus, wenn man die Küste entlang fährt. Die Ortschaften selbst finde ich jedoch nicht so interessant, die Häuser sind modern und schmucklos. Und noch mehr mit Touristen überlaufen. Aber vielleicht sind ja nur die Orte zu klein. Dafür gibt es in Corniglia das beste Tiramisu, das ich bis jetzt in Italien gegessen habe.

Exotic Vienna

If you live in Vienna you haven’t to travel because you have the whole world here. Russia, Japan, the Orient and so on.

The Russian Church

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Near the Russian embassy in Vienna there is a Russian Orthodox church. Its onion domes are golden and glitter wunderful when the sun is shining. The church was built between 1893 – 99 with a big donation of Tsar Alexander III. Between 2003 – 2008 there was a general renovation of the cathedral. During this renovation the inside space who was bare before was painted in a traditional Byzantine style.

Jauresgasse 2, 1030 Vienna

Opening hours: daily from 10 a.m. – 2 p.m., Saturday from 10 a.m.– 5 p.m.

Greek Orthodox Church

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The current building is a Byzantine Revival re-design of the former church by neo-classic architect Theophil Hansen. The cathedrale was inaugurated in 1858. The front of the building features two-tone brickwork and gilded archways.

Opening hours: Tu – Fr 10 a.m. – 3 p.m., Sa 10 a.m. – 1 p.m.

Fleischmarkt 13, 1010 Vienna

Zacherlfabrik

The entrepreneur Zacherl produced a powder against insects. From dried blossoms. The plant for them came from Persia. Therefore he let build his fabric in an architecture that reflected this commercial connection.

It is not open for visitors.

Nußwaldgasse 14, 1090 Vienna

Arsenal

The Arsenal was built between 1848 – 1856 originally as a military complex.

One representative building was added to accommodate the Museum of Military History, the first museum in the city. It is the most distinguished building group of Romantic historism in Vienna and had been constructed in styles range from Byzantine, Hispano-Moorish to Neo-Gothic.

Some of the murder tools (the guns) in front of the museum have nice emblems and odd fish.

Museum of Military History opening hours: Every day from 9 a.m. – 5 p.m.
Closing days: 1 January, Easter Sunday, 1 May, 1 November, 25. and 31 December

1030 Vienna, Arsenal Object 1A

 

Wanzen

Wir haben derzeit eine Wanzenplage! Wahrscheinlich ist es den Tierchen draussen schon zu kalt, denn sie drängen alle in die warme Stube. Obwohl Wanzen nicht gefährlich sind, muss ich sie trotzdem nicht in der Wohnung haben. Mache ich das Fenster auf, um eine hinaus zu werfen, kommen zwei herein.

Ist dann abends doch noch eine Wanze im Zimmer, kann es schon sein, dass sie, wenn ich das Licht einschalte, um dem hell erleuchteten Luster herumfliegt. Mit lautem Gebrumm und ausgestreckten, langen Beinchen.